Aus dem Ortsverein

Wahlkampfauftakt in Morsbach

Am Vormittag des Samstag, den 27.03.2010 hat der Ortsverein Der SPD Morsbach zusammen mit dem Landtagskandidaten der SPD, Dr. Roland Adelmann, mit einem Informationsstand den Landtagswahlkampf eröffnet. Viele Helfer bauten schon früh das Wahlkampfzelt auf und legten Werbegeschenke aus.
In persönlichen Gesprächen und mit reichlich Informationsmaterial wurden interessierte Bürgerinnen und Bürger auf die bevorstehende Landtagswahl am 09.05. aufmerksam gemacht. Passend zu Ostern wurden Ostereier als besonderer Gruß verteilt. Die Resonanz war sehr gut, das Interesse groß.

 

„Die Energieversorgung gehört in kommunale Hände und muss für die Menschen bezahlbar bleiben!“

Gemeinsame Erklärung der SPD Ortsvereine im Oberbergischen Südkreis.

Unser Ziel ist es deshalb Strom, Gas und Wasser in Zukunft selbst zu verteilen. Dafür wollen wir die Versorgungsnetze bei Ablauf der Konzessionsverträge übernehmen. Außerdem werden wir uns in Zukunft dafür stark machen, unsere Energie vor Ort zu erzeugen. Die Nutzung heimischer Wasserkraft, Solarenergie, moderne Holzverbrennung usw. wie auch der Bau einer Biogas-Anlage gehören zu unserem Konzept.

Wir wollen das Geld, das wir für die Energieversorgung ausgeben müssen, in der Region halten, dann arbeitet es für uns alle. Wir wollen viele Aufträge an heimische Handwerksunternehmen vergeben. Die Steuereinnahmen bleiben in den Kommunen, und somit steht dem lokalen Wirtschaftskreislauf mehr Geld zur Verfügung. Das sichert und schafft Arbeitsplätze, kurbelt den Umsatz in Handel, Dienstleistung und Gewerbe an und lässt uns die Schulden der öffentlichen Haushalte abtragen.

Wir wollen mit dieser Politik die Existenzgrundlagen der Menschen in unseren Gemeinden sichern und mehr Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, die ein gutes Auskommen garantieren.

In der vom Bürgermeisterkandidaten Bernd Kronenberg beantragten Energie-Ratssitzung am 07.05.2008 in Waldbröl hat Prof. Dr. Konrad Scheffer ein Energiekonzept vorgestellt, das die Energieversorgung einer 20.000-Einwohner-Gemeinde im ländlichen Raum mit erneuerbaren Energien sicherstellt.
„Waldbröl hat alle Voraussetzungen für eine 100%-Versorgung aus erneuerbaren Energien!“, war die klare Aussage von Prof. Scheffer. Diese Aussage kommt aus berufenem Mund, denn Prof. Scheffer ist einer der „geistigen Väter“ des Bioenergiedorfes Jühnde in Niedersachsen.

Was in vielen Gegenden Deutschlands und im benachbarten Europa bereits umgesetzt wird, ist auch in Oberberg möglich.

Wir können den unseriösen und ungerechtfertigten Preistreibereien der großen Versorger nur dann entgehen, wenn wir vor Ort das Heft des Handelns in die eigenen Hände nehmen. Wir haben den Mut, dies zu tun! Nur dann werden die Energiepreise in Zukunft von uns selbst gestaltet werden können.

Wir Kommunen haben kein Interesse an Gewinnmaximierung. Unser Ziel ist es, unseren Menschen die Energie vor Ort preiswert und sicher wie möglich zur Verfügung zustellen.

Wir unterstützen das Energiekonzept des SPD-Bürgermeister-kandidaten Bernd Kronenberg für Waldbröl und wollen unsere kommunale Energiepolitik aufeinander abstimmen. Alle Strom-Konzessionsverträge laufen im Südkreis bis 2012 aus (Waldbröl 2009, Reichshof 2011, Morsbach 2012). Nümbrecht zeigt, dass es funktioniert! Wir haben deshalb jetzt die einmalige, vielleicht historische Chance, eine kommunale Energieversorgung aufzubauen und so auf Dauer saubere Energie preiswert zu produzieren.

Im Energiebereich ist die interkommunale Zusammenarbeit wichtiger als irgendwo sonst.

SPD-Morsbach
Karl-Heinz Schramm
Klaus Krebber

SPD-Nümbrecht
Heidrun Schmeis-Noack
Jürgen Rogowski

SPD-Reichshof
Frank Schneider
Ralf Oettershagen

SPD-Waldbröl
Jürgen Hennlein
Bernd Kronenberg

 
 

 

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