Fraktionserklärung zur Entwicklung des Neubaugebiet „Nürsche“

Ratsfraktion

Die Gemeinde hat die Aufgabe, Bauland zu bevorraten und bereitzustellen, Lage und Ort sind von verschiedenen Faktoren abhängig, als da sind Verfügbarkeit der Flächen, verkehrliche Anbindung, Erschließungssituation, Attraktivität der Grundstücke nach Größe und Lage, soziales Umfeld und Infrastruktur u.v.a.m. Die SPD Fraktion ist der Auffassung, dass mit Hilfe der Instrumente der Ortslagenerweiterungen und Nutzung des neuen § 13 b BauGB nicht nur die „Nürsche“  als Wohnbaugebiet „aktivierbar“ ist.

Insbesondere ist eine Nachfrageerwartung einzuschätzen, was nicht zuletzt vom Angebotspreis beeinflusst wird. Alles zusammen bestimmt den Grad des Risikos, das die Gemeinde mit der Aufschließung neuer Baugebiete eingeht.

 

Hier ist nun festzustellen, dass die „Nürsche“ kein überzeugender, eindeutig geeigneter „Bewerber“ ist!

 

Ein bis zum Ende durchdachtes Gesamtkonzept, auch unter Prüfung der Baulandoffensive des Landes (Treuhand- und/oder Kooperationsmodelle), bauabschnittsweises Vorgehen, Erbpachtangebote ist bisher nicht vorgelegt worden.

Die SPD Fraktion sieht sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht in der Lage, eine positive Entscheidung zur „Nürsche“ zu treffen, wird aber einer Mehrheit, die eine Baulandentwicklung in der „Nürsche“ möchte, nicht im Weg stehen und sich daher der Stimme enthalten bzw. an einer Abstimmung nicht teilnehmen. 

 
 

 

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10.04.2018, 18:00 Uhr Sitzung der Kreistagsfraktion