Das Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren muss ausgebaut werden.
Das letzte Kindergartenjahr sollte für alle Morsbacher Kinder beitragsfrei sein.
Durch die Verbundgrundschule wurde der Standort Holpe erhalten. Die SPD setzt sich für alle drei Standorte ein.
Die offene Ganztagsgrundschule muss durch pädagogische Konzepte gestärkt werden, um eine unterstützende Betreuung nach dem Unterricht zu gewährleisten.
Für die weiterführenden Schulen haben wir den Beschluss zur Errichtung einer Gesamtschule in Morsbach gefasst. Damit zogen wir die Konsequenzen aus der Datenlage aus dem Gutachten von Dr. Jansen, die uns in erdrückender Weise vorführte, dass die Existenz der Hauptschule in Morsbach gefährdet und die Bildungschancen für Morsbacher Schüler sinken. Morsbach darf schul- und bildungspolitisch nicht auf dem Status Quo verharren. Unsere Hauptschülerinnen und Hauptschüler dürfen nicht gezwungen werden, in absehbarer Zeit auspendeln zu müssen. Die Schülerinnen und Schüler, die z.Zt. benachbarte Gymnasien und Gesamtschulen besuchen, müssen die Chance haben, in Morsbach alle Schulabschlüsse erreichen zu können. Soll Morsbach als Standort allgemein und als Bildungsstandort attraktiv bleiben, muss der Ausstrom Morsbacher Schülerinnen und Schüler gebremst und der Einstrom von Kindern und Jugendlichen aus Nachbargemeinden erhöht werden.
Der Schulentwicklungsplan der Gemeinde Morsbach zieht den Schluss, dass dies mit einer Gesamtschule im Ganztag und mit Gymnasialer Oberstufe möglich ist. Die Nachfrage von Eltern ist bei den benachbarten Gesamtschulen in den letzten Jahren stetig gestiegen. Zahlreiche Kinder -auch aus Morsbach- müssen jedes Jahr abgewiesen werden.
Wir wollen eine Gesamtschule für das Schuljahr 2010/2011 für Morsbach.
Wir alle erleben die stete Steigerung der Energiekosten. Die SPD Morsbach hat daher den Bedarf für ein Energiekonzept für Morsbach zum Thema gemacht. Die in unserem schon 2007 gestellten Antrag formulierten Leitfragen zu einem solchen Konzept tragen wir weiter vor. So treten wir z.B. für ein ökologisches Gebäudemanagement ein. Einsparungen bei den Unterhaltungskosten der gemeindlichen Gebäude müssen unser Ziel sein. – In einem Folgeantrag zu 2008 fordern wir für 2009 erneut die konzeptionelle Beratung und Klärung von Problemkomplexen, die für unsere Bürgerinnen und Bürger in Zeiten der Energieteuerungen von wesentlicher Bedeutung auch für die Schaffung neuer Arbeitsplätze sind: Wir wollen nach Ablauf der Strom- Konzessionsverträge allein oder gemeinsam mit Nachbarkommunen die Energieversorgung künftig selber übernehmen! Wir können die Möglichkeiten in einem Verbund oder einzeln selbst Energie zu erzeugen, etwa in Form von Bio- Gas, über Restholz oder Hackschnitzel- Blockheizkraftwerke verwirklichen.
Der demografische Wandel wird vor allem den ländlichen Raum in Deutschland betreffen. Wir müssen in allen Entscheidungen diese Entwicklung mit einbeziehen. Dies gilt vor allem in der Schulpolitik. Hier ist eine Gesamtschule (s.o) die einzige Möglichkeit für Morsbach. Die Seniorenpolitik muss überdacht werden. Pflege und Betreuung älterer Menschen wird auch in unserer Gemeinde immer mehr Menschen betreffen. Hier gilt es vor Ort mit neu eingerichteten Pflegestützpunkten den Menschen so viel wie möglich Unterstützung zukommen lassen. Neben dem Jugendrat wäre die Einrichtung eines Seniorenbeirates zu überlegen in Ergänzung zur AG 60 +. Die neueingerichteten Familienzentren im Kindergarten „Regenbogen“ und Kindergarten „Pusteblume“ in Morsbach sollen ausgebaut werden. Hier gilt es alle sozialen Hilfen für Kinder und deren Eltern zu vernetzen und anzubieten.
Mit unserem Familienkonzept sollen vor allem Familien mit erhöhtem Förderungsbedarf unterstützt werden. Alleinerziehende, Familien mit geringem Einkommen, sollen Vergünstigungen in örtlichen Einrichtungen wie Bäder oder Büchereien bekommen. Dies soll schrittweise auf örtliche Veranstaltungen ausgeweitet werden. Ein „Neugeborenen- Begrüßungspaket“ mit allen notwendigen Adressen, Ansprechpartner und einem kleinen Präsent ist ein „Muss“ für eine familienfreundliche Politik.
Die SPD will eine Vernetzung von allen gesellschaftlichen Gruppen!
Das Jugendzentrum „Highlight“ ist mittlerweile ein wichtiger Rückhalt und wesentlicher Bestandteil der Jugendarbeit in unserer Gemeinde. Um eine weiterhin fachgerecht sozialpädagogische Arbeit im Jugendzentrum und in den Schulen zu leisten ist ein Ausbau des vorhandenen Personals erforderlich.
Um unsere Musikschule zu stärken, möchten wir erreichen, dass es jedem Kind ermöglicht wird, ein Instrument zu erlernen. Eine Musikschulklasse in der zukünftigen Gesamtschule wäre für das Schulprofil ein guter Baustein.
Das reiche Vereinsleben in unserer Gemeinde hat einen sehr hohen Stellenwert. Die SPD Morsbach unterstützt diese Vereinsarbeit in jeder Hinsicht.
Die Errichtung eines Kunstrasenplatzes in Holpe unterstützt die SPD Morsbach nachdrücklich. Es muss dabei beachtet werden, dass die Sportvereine mit der langfristigen Unterhaltung der Sportanlagen ihre finanziellen Möglichkeiten nicht überfordern.
Die Errichtung eine Mensa im Schulzentrum Morsbach in Kombination mit der Nutzung als Veranstaltungsstätte ermöglicht den Vereinen, zukünftig ihre Veranstaltungen wieder im gewohnten Rahmen durchzuführen. Hier kann sich eine einmalige Verbindung zwischen Schulen und Vereinen bilden. Die Vorraussetzungen sind gegeben. Ein Haus für alle Morsbacher!
An der bestehenden Jugendförderung halten wir fest.
Die SPD Morsbach bindet die Beschlüsse der Interessenvertreter (Gemeindekultur- und sportverband) in ihre Entscheidungen für Morsbach ein.
Für die stark von der Konjunktur abhängigen Einnahmen der Kommunen ist mittlerweile eine langfristige Finanzplanung schwer möglich. Die Gewinnausschüttung der Kreissparkassen ist so gering wie nie zuvor. Zuwendungen, die dringend für Unterhaltung der Sportstätten, Vereinshäuser und Jugendarbeit in den Vereinen benötigt werden, fallen in diesem Jahr sehr gering aus. Um diese freiwilligen Ausgaben langfristig zu ermöglichen, strebt die SPD Morsbach eine Bürgerstiftung an. Mit einem Kapitalgrundstock aus Haushaltsmitteln und durch Einnahmen/Spenden der Industrie und der Bevölkerung soll eine langfristige Stiftung für alle Morsbacher ermöglicht werden.
Trotz leerer Kassen muss eine aktive Wirtschaftsförderung betrieben werden, um den Wirtschaftsstandort Morsbach zu verbessern und so langfristig die Basis für eine nachhaltige Entwicklung zu festigen. Hier steht das persönliche Engagement des Bürgermeisters an erster Stelle. Als wesentliches Element einer aktiver Wirtschaftsförderung sollte eine Partnerschaft zwischen den Unternehmen und der Gemeinde aufgebaut werden. Grundlage für eine derartige Partnerschaft muss eine gemeinsame Analyse der Gesamtsituation und die Erarbeitung von Maßnahmen sein, die die Unternehmen in ihrer Sicherung und evtl. Erweiterung unterstützen. Die Erarbeitung kann in gemeinsamen Arbeitskreisen erfolgen und anschließend durch politische Beschlüsse abgesichert werden. So schaffen wir für unsere Unternehmen größtmögliche Sicherheit und die Verwaltung ist für die Unternehmen ein berechenbarer, verlässlicher Partner.
Ein weiteres Element aktiver Wirtschaftsförderung ist die Neuansiedlung von Wirtschaftsunternehmen. Hierfür müssen die Voraussetzungen geschaffen werden. Die vorhandenen Gewerbeflächen müssen zügig vermarktet und gleichzeitig müssen neue Gewerbegebiete ausgewiesen und erschlossen werden. Überprüft werden muss, ob mit einer Wirtschaftsförderungsgesellschaft in privater Rechtsform die Ziele nicht besser und schneller zu erreichen sind.
Eine leistungsfähige Anbindung an das überörtliche Straßennetz strebt die SPD Morsbach weiterhin an. Der Ausbau der L336 nach Hülstert- Stippe ist allein schon wegen des Schwerlastverkehres dringend (zur Entlastung von Lichtenberg zwingend)
Ein Bürgerbus sollte vor allem eine Anbindung der Aussenorte sicherstellen und für eine bessere Mobilität vor allem Jugendlicher und Senioren sorgen.
Wir wollen ergänzend Mitfahrgemeinschaften fördern. Darum soll die Möglichkeit von kostenlosen Mitfahrerparkplätzen untersucht werden.
Stark frequentierte Fußwege müssen eine ausreichende Beleuchtung erhalten. Stark befahrene Straßen müssen Überquerungshilfen bieten und für die Kinder gesicherte Schulwege schaffen.
Unsere heimische Natur und Landschaft mit bieten für den touristischen Bereich vielfältige Möglichkeiten. Das Radwegenetz sollte ausgebaut werden, Tagestourismus gefördert, Übernachtungs- und Gastronomieangebote erweitert werden. In Verbindung mit unseren Nachbarkommunen könnte regional geworben werden.
14.09.2010, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr Kreistagsfraktion
15.09.2010, 18:00 Uhr Schul- und Sozialausschuss
15.09.2010, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Sitzung Unterbezirksvorstand